Dezember-Ausgabe 2008
Inhaltsverzeichnis
Editorial von Jonas Rohrer, Mitglied der Geschäftsleitung der Entris Banking AG
Was bringt die Zukunft im Zahlungsverkehr der Post?
Die Vernehmlassung zur Totalrevision der Postgesetzgebung ist abgeschlossen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion steht die Aufhebung des Briefmonopols. Neben dem postalischen Auftrag schreibt das Gesetz auch Leistungen vor, welche die Post im Bereich Zahlungsverkehr erbringen muss. Anfang August erschien eine Studie zu dessen Stellenwert. Eine innovative Forderung ist bislang auf wenig Echo gestossen. Der Studienleiter Professor Hans Geiger im Gespräch.
Totalrevision Postgesetz – Reaktionen
Der Gesetzentwurf überträgt der Post den Auftrag zur landesweiten Grundversorgung mit Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs. Dabei muss die Post sicherstellen, dass alle Bevölkerungssteile in allen Landesregionen in angemessener Weise Zugang haben zu diesen Dienstleistungen. Auszüge aus den Stellungnahmen der Post und der Schweizerischen Bankiervereinigung im Vernehmlassungsverfahren.
10 Jahre Schweizer Euro-Zahlungsverkehr
Am 4. Januar 1999 erfolgte die produktive Betriebsaufnahme des euroSIC-Systems mit der SECB Swiss Euro Clearing Bank als Systemmanager und als Brückenkopf zwischen dem Schweizer Euro-Zahlungsverkehr und den Euro-Zahlungssystemen der EU-Länder. Seither hat sich das Gemeinschaftswerk des Finanzplatzes Schweiz stetig weiterentwickelt. Geblieben sind die bewährten Funktionalitäten und die hohe Zuverlässigkeit. Rück- und Vorschau.
Unter dem UNIFI-D/A/CH
Eine informelle SEPA-Arbeitsgruppe der drei deutschsprachigen Länder hat sich etabliert. Bereits am zweiten Workshop Mitte Oktober konnten Synergiepotenziale identifiziert werden. Im Januar treffen sich die Standardisierungsfachleute in der deutschen Hauptstadt.
EBA baut SEPA-Dienstleistungen aus
Das pan-europäische Clearinghaus passt ihre Services für SEPA-Überweisungen den wachsenden Bedürfnissen europäischer Banken an. So führte es im Mai 2008 kurzfristig einen zweiten Verarbeitungs- und Abwicklungszyklus ein, um der Forderung nach einem zusätzlichen taggleichen Settlement neben der anstehenden Nacht-Abwicklung zu entsprechen.
Andere Länder, andere Zahlungssitten
Die Königin der Schweizer Zahlungsinstrumente ist nach wie vor die Überweisung. In Deutschland, Frankreich oder den USA haben die Käufer aber andere Vorlieben. Die Zahlungsgewohnheiten der Menschen werden sich infolge technischer Innovation überall verändern. Ungewiss ist, welche neuen Technologien sich durchsetzen werden.
